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Stichworte: Bombenterror, Deportation, Kriegsverbrechen, Lagerhaft, Deutsche Nachkriegsgeschichte, Kalter Krieg, Sowjetische Militärtribunale, SMAD, MfS, Verschleppung, heimliche Hinrichtungen, Staatsverbrechen, Spitzel, Berlin, DDR, 17.Juni 1953, 13.August 1961, Studentenunruhen und Tod von Benno Ohnesorge, Mauertote, Freikäufe, politische Verfolgung, Aufarbeitung...
 

Diese Themen werden von uns behandelt und auch Sie können sich gerne beteiligen - mit Erlebnisberichten, Kurzgeschichten usw.

Folgende Themen interessieren auch:

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Weitere Themen sind angedacht.

Wie ein Staat Bürger für immer verschwinden ließ

Die Wirklichkeit in der DDR der 50er Jahre wurde von dem Willen der SED- Führung geprägt, mit allen Mitteln einen funktionierenden 2. deutschen Staat nach kommunistischen Muster zu etablieren und zu festigen. Über Stalins Tod am 5. März 1953 hinweg wurde die Gewaltherrschaft in der ersten Hälfte der 50er Jahre mit stalinistischen Methoden geführt. Die SED und ihre Organe waren dabei eigeninitiativ oder unter Anleitung der sowjetischen Besatzungsmacht aktiv. Im Bundesarchiv kann man endlose Listen mit Zig-Tausenden von Festgenommenen und wegen geringfügigster oder vorgeschobener politischer Straftaten Verurteilten finden. Eine große Anzahl der wegen Wirtschaftsvergehen Verurteilten kamen in Wirklichkeit wegen ihrer nicht staatskonformen Denkweise oder wegen Immobilien-, sowie Firmenbesitz ins Zuchthaus. So wurden Gründe für eine Enteignung geschaffen. Nicht nur aus begehrten Wohnbereichen an der Ostsee oder im Bereich der Grenze wurden Bewohner und Hausbesitzer in andere Landesbereiche zwangsumgesiedelt und dort diffamiert (MfS:zersetzt), damit die wahren Gründe für die Umsiedlung nicht bekannt wurden.

Am schlimmsten war die systematische Verfolgung und Überstellung von Menschen an SMAD und KGB. Hierbei halfen alle möglichen Organe der SED- Regierung mit, getragen von einem Heer von ideologisch Verblendeten, sowie Denunzianten aus Habgier, Rache, Neid und Missgunst. So verschwanden in den 50er Jahren wahrscheinlich über 1000 Menschen (die genaue Zahl ist noch nicht bekannt) für immer. Sie wurden vom Arbeitsplatz verschleppt, auf der Straße, aus dem Wohnbereich, im Urlaub. Sie verschwanden und die Angehörigen erwartete eine Mauer des Schweigens, oft auch mit der Drohung, sie selbst könnten "abgeholt" werden. Und was man auch heute befürchten muss, wenn jemand verschwindet : Diese Menschen wurden ermordet. Aber erfahren haben das die Angehörigen, wenn sie es überhaupt noch erlebten, erst nach Perestroika und Wende. Und das ist das 2. Verbrechen an den betroffenen Familien. Wo steht das ausreichend dokumentiert im deutschen Historischen Museum? Und in welchem Verhältnis zu den nostalischen Gegenständen und Erinnerungen werden diese Tatsachen genannt?

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Was wirklich geschah:
Auf den nächsten Seiten führen wir an geschichtlichen Wahrheiten auf, was gerne verschwiegen oder unter den Teppich gekehrt wird.

Wie wir LeMO, einem lobenswerten aber leider reichlich späten Aufbau, einer Online- Dokumentesammlung des Deutschen Historischen Museums entnehmen können, wird die SED- Herrschaft auf folgendes reduziert:

SED-Staat : * Volkskammer, * Kaderpartei, * Jugendweihe, *Ministerium für Staatssicherheit Bei letzterem (MfS) wird zur Hochzeit der politischen Repression, also in den 50er Jahren, vermerkt: "Zentrale Aufgaben des MfS in den 50er Jahren sind der Kampf gegen die "Republikflucht" und das Vorantreiben der Kollektivierung der Landwirtschaft." Hier wurde die Wirklichkeit praktisch auf 0 reduziert. Damit nicht vergessen wird, was in Wahrheit in den 50er Jahren in der DDR passierte, werden auf folgenden Seiten Dokumente zur Kenntnis gebracht, welche die Verbrechen der SED und ihrer Organe näher beleuchten.


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